In einem von mir entdeckten Artikel kommt zum Ausdruck, dass 700.000to. Kunststoffe jedes Jahr im Restmüll landen.
Der Artikel bezieht sich auf Haushaltsmüll. Doch ist davon auszugehen, dass es bei Gewerbeabfällen ganz ähnlich aussieht. Gehen wir nun davon aus, dass 50% dieser Kunststoffe verwertbar wären, wird deutlich wie hoch das Potential, dieses Wertstoffes ist.

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Ein einfaches Rechenbeispiel dient als Hilfestellung.

Ich unterstelle dass sowohl hochwertiges (z.B. LDPE natur, PP natur, PP-Eimer) als auch minderes Material (verschmutzte Buntfolien) enthalten ist und setze einen durchschnittlichen Verkaufspreis von €100,-pro To. an. Somit komme ich bei 350.000to. auf 35 Mio. Euro. Das sind also mehrere Millionen Euro, die einfach verbrannt werden.

Folien, Eimer, PET-Flaschen können recycelt werden, sofern sie getrennt sind. In meinem Beispiel ist die andere Hälfte nicht verwertbar, weil sie z.B. zu stark verschmutzt ist oder es sich im Verbundstoffe handelt. Diese Abfälle gehen in die thermische Verwertung. Bei Haushaltsmüll bedeutet das: Klassische Müllverbrennungsanlage. Doch kann für den Kunststoffabfall auch eine EBS-Aufbereitung genutzt werden. Die preislichen Möglichkeiten sind weitaus lukrativer, als die einer klassischen Müllverbrennung. Es ergeben sich wieder Einsparmöglichkeiten.

Folglich ist offensichtlich, dass die Sortierung der Kunststoffe ein nicht unerhebliches finanzielles Potential bietet.

Hinzu kommt, der Gedanke der Ressourcenschonung. Weniger Erdöl muss unserem Planeten entzogen werden, weniger Schadstoffe gelangen in unsere Luft.

Ziehen Inverkehrbringer, Entsorger und Kunden an einem Strang, lässt sich das wirtschaftliche Potential des Kunststoffrecyclings noch weiter erhöhen. Die Folge ist neben einem stabilen Wertstoffkreislauf in Europa, eine Sicherung des Wohlstands.

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